Wenke Hardt

Wenke Hardt ist Regisseurin und Gründerin der Gruppe hardt attacks. Sie studierte in Hannover und Rouen, war von 1999-2003 Regieassistentin am Deutschen Theater Berlin wo sie u.a. mit mit Andreas Kriegenburg, Stefan Otteni und Barbara Frey, Ronald Steckel zusammenarbeitete. Sie hospitierte bei Andreas Dresens Film „Sommer vorm Balkon“ und arbeitet seit 2006 als freie Regisseurin in Berlin. Nach „Looking for Johanna“ in den Sophiensaelen, inszenierte sie am Theater unterm Dach Berlin „Das große Heft“ von Agota Kristof das den Preis der Jury beim Festival „Lichtblick“ Nürnberg bekam. 2007 gründete sie das Ensemble hardt attacks. Am Theater unterm Dach entstehen die Produktionen „Messer in Hennen“ von David Harrower und „Der Beweis“ nach Agota Kristof, „Die Präsidentinnen“, „Dies ist kein Liebeslied“ nach dem Roman von Karen Duve und „Glaube Liebe Hoffnung- die zerstörerische Macht der kleinen Paragraphen“ nach Ödön von Horváth. Für „Schlachthof 5“ nach Kurt Vonnegut und „Golden Girls GmbH“ arbeitete sie mit der Choreographin Eli Ho zusammen, mit der Permakultur Expertin Leonie Woidt-Walliser rief sie 2021 das Projekt StadtPflanzen. Kulturinsel Thälmann-Park ins Leben im Rahmen dessen auch die Arbeit “Burn out - ein theatrales Upcycling“ über Nachhaltigkeit in der Kunst im Herbst 2021 am Theater unterm Dach entstand.