Performinga Arts Festival

Jamila Barakat

Jamila Barakat (sie/ihr) ist eine in Berlin lebende und arbeitende deutsch-palästinensische Künstlerin und Lehrerin. Sie studiert MA Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin und Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. In ihrer künstlerischen Arbeit konzentriert sie sich auf malerische Verweise auf Verletzlichkeit, Fruchtbarkeit, Verbundenheit und Sterblichkeit und thematisiert Fragen zum Menschsein, insbesondere wie Mensch durch das post-kapitalistische Zeitalter in der Ich-werdung geprägt wird. Ihre Arbeiten schaffen organische Imaginationen, die mit einem Kosmos der Unendlichkeit verglichen werden und an die bildliche Grenze zwischen natürlichen Organismen und utopischen Welten erinnern. 2018 war sie Stipendiatin der DorotheaKonwiarz-Stiftung und 2021 gründete sie das Interspace Collective, ein Kollektiv nicht-weißer Künstler:innen der Universität der Künste Berlin, das mit anderen nicht-weißen Künstler:innen und Kollektiven Projekte und Ausstellungen organisiert, um eine Plattform gegen die Unterrepräsentation von BiPoC-Künstler:innen in der Berliner Kunstszene aufzubauen. Sie war Teil des Kuratoren:innenTeams der Ausstellung "Kein Schlaraffenland" im PSR Heizhaus von Uferstudios, die sich mit asymmetrischen Machtverhältnissen von Lebensmitteln im Kolonialismus und tief sitzenden postkolonialen Strukturen von Ernährungspraktiken und Lebensmitteln beschäftigte. Dabei arbeiteten sie mit dem Food- und Kunstkollektiv "soydivision" zusammen.